Buchtipps

Hurra! Der beste Atlas f√ľr Kinder ist wieder lieferbar.

In neuer, erweiterter Auflage.

Alle Welt

 

 

 

 

 

 

 

Nun auch endlich mit Ungarn und Norwegen,

leider immernoch ohne Sambia ūüėČ

 

                                                                                                                                                                     

 

„Verdammt sch√∂nes Leben“ von Christian Klippel

Verdammt schönes Buch!!!

– nicht zuletzt, weil man die meiste Zeit in der Sonne Italiens unterwegs ist ūüôā

verdammtschöneslebenLieber Christian Klippel,

vielen Dank f√ľr dieses gro√üartige Buch! Ich m√∂chte es am liebsten gleich nochmal lesen, um wieder mit Laura, Guido und Walter auf der Vespa ans Meer zu cruisen, in der Sonne zu liegen, zu streiten, zu lieben, zu schrauben, zu singen, jede Menge Verr√ľcktes und Verbotenes zu machen, frei zu sein und abzuheben.

Sprachliche Brillanz! Unerwartete Wendungen! Gef√ľhl und Abenteuer! Die Zutaten f√ľr ein richtig gutes Buch!

Wann gibt es mehr davon?

Herzlich Ihre Sisu Serifee

 

p.s.: Wer ist eigentlich dieser Tschick?

 

                                                                                                                                                             

„Bis die Sterne zittern“ vom Leipziger Autor Johannes Herwig,

Absolutes Lieblingsbuch dieses Sommers!

Super schöne Sprache.

Geschichte und politische Bildung ganz nebenbei.

Ein poetisches Buch √ľber jugendlichen Widerstand gegen das NS-Regime.

bis_die_sterne_zitternLeipzig, 1936. Sommerferien.

Hitlerjugend? Nein Danke!

Der 16-j√§hrige Harro entscheidet sich f√ľr eine Clique Gleichgesinnter, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen.

Es folgen Reibereien mit den Eltern und √Ąrger in der Schule, N√§chte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste K√ľsse, gro√üe Liebe.

Und √ľber allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gef√§hrliche Konsequenzen haben kann.

 

240 Seiten gebunden, 22 x  14  cm, ab 14 Jahren, Gerstenberg Verlag

 

                                                                                                                                                      

„Hoffnung kostet extra“ von Christian Klippel

Zweites Lieblingsbuch dieses Sommers!

Rasant! √úberraschend! Voller Sprachwitz!

hoffnung_kostet_extraIn der Verlagsvorschau stand: „Tschick auf italienisch“.

Ich hab also das ganze Buch darauf gewartet wann es endlich von der Eiffel nach Italien geht. Gar nicht! wir bleiben in der Eiffel und mit Tschick hat das Buch auch nicht viel zu tun, daf√ľr aber der Vorg√§nger „Verdammt sch√∂nes Leben“ (das hab ich aber nicht gelesen ūüėČ

Egal auch in der Eiffel kann man jede Menge Schei√ü bauen, vom Blitz getroffen werden, Nazis verpr√ľgeln, superteure Zierfische grillen und vor allem in die Zukunft gucken, Handlesen und vor allem Geheimniskr√§mern.Und Trecker fahrn!

301 Seiten gebunden, 22 x  14  cm, ab 14 Jahren, Thienemann Verlag

 

                                                                                                                                                                    

„Marta-Maria“
Geschichten f√ľr au√üergew√∂hnlich kluge und hochinteressante Kinder
Albert Wendt

Buchtipp: Marta Maria

Wieder ist es ein M√§dchen, das Al¬≠bert Wendt in seinem Buch ¬ĽMarta¬≠ Maria¬ę zur Heldin macht. In elf Kurzge¬≠schichten ger√§t Marta-¬≠Maria immer von Neu¬≠em in die Fallen ihrer eigenen Fantasie. Mei¬≠stens gelingt es nur mit Hilfe von au√üen, sie daraus zu befreien. Zu ihren Rettern geh√∂ren ihr dicker Vater, Carmen Dudel. Professor Kuttelpfanne und der Zweinullsieben. Mit Witz und Verstand schafft es das Vierergespann, Marta-Maria vor Schlimmerem zu bewahren. Mal verwandelt sich das M√§dchen in eine knurrige Katze, mal fliegt sie mit Carmen einfach auf und davon. In einer Geschichte begegnet Marta-Ma¬≠ria dem unglaublichen L√ľmmel. Der nimmt b√∂se W√∂rter in den Mund, und der Reiz ist gro√ü, dies selbst auch einmal zu tun. Doch der Vater sorgt f√ľr Abhilfe, indem er Marta-Maria einen M√ľllei¬≠mer besorgt, in den sie die W√∂rter hinein fl√ľstern kann. Von der ersten Seite an schie√üen dem Leser die S√§tze wie Kanonenkugeln um die Ohren. Wendts manchmal akrobatisch anmutende Wortkombinationen und seine humorvollen Wortspiele machen deutlich, dass die Wurzeln dieses fanta¬≠sievollen Autors im H√∂rspiel und Theater liegen. Wer seinen Stil noch nicht kennt, liest sich ganz schnell ein: ¬ĽWer ein Spiel spielt, wird fr√∂hlich. Und fr√∂hlich sein neben dem Leid einer kleinen Frau, das ist die niedertr√§chtigste R√ľpelei.¬ę Wendts Sprache l√§sst den Kindern viel Raum f√ľr eigene Interpretationen. Nicht umsonst erhielt der Leipziger Schriftsteller im letzten Jahr den √∂sterreichischen Jugendbuchpreis. ‚Ķ Quelle: Yvonne Strankm√ľller, Kreuzer Leipzig, 03_2010


‚ÄěClub der Heldinnen – Entf√ľhrung im Internat‚Äú
von Nina Weger, ab 9 Jahren

ClubDerHeldinnenDas Internat ‚ÄěMatilda Imperatix‚Äú ist definitv nicht f√ľr jedermann gedacht. Hierher kommen nur M√§dchen mit ganz besonderen Kenntnissen und Fertigkeiten. So auch Flo und Pina ‚Äď ihres Zeichens Nachfahrinnen einer Reihe bekannter Ritter und Indianerh√§uptlinge. Schon heute wissen sie genau, dass sie eines Tages die Welt zum Besseren ver√§ndern werden. Zun√§chst einmal gilt es jedoch, an ihrer verr√ľckten Schule die allj√§hrlichen Gel√§ndespiele zu gewinnen und die arroganten Zicken Cilly und Lilly in die zweite Reihe zu verweisen. F√ľr die cleveren Freudinnen eigentlich kein Problem. Pl√∂tzlich passiert etwas unerwartet Schreckliches: Flos kleine (wenn auch nervt√∂tende) Schwester Charly wird vermisst! Sofort ger√§t die mysteri√∂se neue Mitsch√ľlerin Blanca in Verdacht, die mit ihrem Piraten-Vokabular und allgemein seltsamen Verhalten bereits aufgefallen ist. Schon bald erkennen Flo und Pina jedoch, dass sie die Entf√ľhrung ohne Blancas Hilfe nicht aufkl√§ren k√∂nnen.

Endlich mal wieder ein Buch √ľber und f√ľr echte Heldinnen, das mit starken, schlauen und witzigen M√§dchencharakteren aufwartet. Die Geschichte hat Tempo, der Schreibstil ist unerwartet frech und die Geschichte hat im Grunde alles, was ein Abenteuerbuch braucht: Spannung, Geheimnisse, niedertr√§chtige Schurken und nat√ľrlich einen Schatz. Wenn das mal nicht verd√§chtig nach dem Auftakt einer Lieblingsbuchreihe klingt.

 


 

„Achtung Milchpiraten! – Rache f√ľr Rosa“¬†¬† hei√üt jetzt¬†¬† „Volle Kraft voraus – Jungs gegen Medels“
Kai L√ľftner, ab 6 Jahren

jungs gegen medels

nachher

Milchpiraten2

vorher

In gewohnt schnodderiger Weise pr√§sentiert uns Kai L√ľftner endlich ein Wiedersehen mit den wilden Jungs der Milchpiraten auf Ping. Aber wenn ihr denkt, dass LETZTES Mal alles aus dem Ruder gelaufen ist, dann liegt ihr schief!
Denn im zweiten Band der Milchpiraten schlagen die M√§dels von Pong zur√ľck. Maja, Emma, Dana, Elisabeth, Lara und Swanni – kurz die MEDELS-Bande – haben sich einen erpresserischen Plan ausgedacht, um sich f√ľr vergangene √úbeltaten der Piraten zu r√§chen.
Eine wichtige Rolle spielen hier gewisse verr√§terische Fotos der peinlichen Begebenheiten aus Band 1. Aber lest selbst. Eines ist wieder einmal sicher: die Jungs haben sich ungewollt ein ganz sch√∂nes Schlamassel eingehandelt. Schief geht da sowieso erstmal alles. Und wer wei√ü? Am Ende m√ľssen sie sogar noch mit den M√§dchen zusammenarbeiten?!


„Baby-Pixis“ – ab 9 Monate

Nach langem Warten und vielen Nachfragen sind sie endlich wieder erhältlich:
die unkapputtbaren Baby-Pixis f√ľr unsere kleinsten Leser.
Die schadstofffreien B√ľchlein sind rei√ü- und wasserfest, halten also Kinderh√§nden und sogar gr√∂√üten „Speichelattacken“ stand. Momentan sind bei uns folgende Titel im Angebot:

– Meine Sachen
РHurra, ich geh aufs Töpfchen!
– Auf dem Bauernhof
– Gute Nacht
– Mein Bauernhof
– Viele Fahrzeuge


„Unglaubliche Geschichten von ausgestorbenen Tieren“

Unglaubliche Geschichten von ausgestorbenen Tieren

Unglaubliche Geschichten in einem unglaublichen Buch. Tolle Illustrationen kombiniert mit Fachwissen spannend erz√§hlt in kurzen Comics, da hilft nur selber anschauen…

 


 

‚ÄěWalking Home – Der lange Weg nach Haus‚Äú
von Eric Walters, ab 12 Jahren

Cover_WalkingHome

Der 13-j√§hrige Muchoki und seine kleine Schwester Jata haben durch den kenianischen B√ľrgerkrieg nicht nur ihr Heimatdorf Eldoret, sondern auch fast ihre gesamte Familie verloren. Als die beiden nach dem Tod ihrer Mutter das √ľberf√ľllte Fl√ľchtlingslager verlassen m√ľssen, folgen sie voller Hoffnung einem d√ľnnen Faden, den sie nur aus einer Gute-Nacht-Geschichte kennen. Durch w√ľstes Land und den Moloch Nairobi soll er sie ins ferne Kikima, zu den Eltern ihrer Mutter f√ľhren, Verwandte die sie nie kennengelernt haben und die von ihrer Existenz gar nichts wissen. Zu Fu√ü m√ľssen die Geschwister mehr als 200 Kilometer √ľberwinden. Im Gep√§ck haben sie lediglich einen Kanister mit Wasser, zwei Decken und etwas zu Essen. Zuversichtlich beginnen sie ihren anstrengenden Marsch ins Ungewisse, auf dem sie die unterschiedlichsten Menschen treffen ‚Ķ

Warmherzig schildert der Autor eine abenteuerliche Reise, in der es genauso ums √úberleben, wie ums Verzeihen geht. Anfangs ist vor allem Muchoki voller Bitterkeit und Wut den Angeh√∂rigen der St√§mme gegen√ľber, die seine Familie get√∂tet haben. Doch unterwegs lernt er, dass es √ľberall gute und schlechte Menschen gibt ‚Äď und dass Hilfsbereitschaft auch dort zu finden ist, wo man sie am wenigsten erwartet. Wer diese gleicherma√üen traurige wie sch√∂ne Geschichte nicht liest, hat etwas verpasst. Das Schicksal der Geschwister geht unter die Haut und man f√ľhlt mit ihnen, wenn sie allen Hindernissen zum Trotz nicht aufgeben, sondern mutig weiter gehen. Der Name Muchoki hei√üt nicht umsonst ‚Äěderjenige, der zur√ľckkehrt‚Äú und so begleitet man als Leser einen Jungen, der Angst und Zweifel beiseiteschiebt, um seine kleine Schwester zu besch√ľtzen und den langen Weg nach Hause zu bringen. Ein wunderbares Buch, das geradezu perfekt ist, um es gemeinsam zu lesen.


¬†„Halbe Helden“
Erin Jade Lange, ab 14 Jahren

HalbeHeldenBis auf seine Mutter, die ihre Rubbellos-Gewinne lieber an die Wand h√§ngt, statt ihm davon ein Auto zu kaufen, hat Dane eigentlich eher mittelschwere Probleme. Nur manchmal f√§llt es ihm schwer, seine spontan auftretenden Aggressionen unter Kontrolle zu bekommen. Eines Tages lernt er Billy Drum kennen, einen Jungen mit Downsyndrom, der sich als ziemliche Nervens√§ge entpuppt. Als Dane aufgrund einer Pr√ľgelei kurz vor einem Schulverweis steht, bietet ihm Billy D einen Deal an. Ehe er es sich versieht, darf Dane auf Anordnung des Direktors nicht nur Billys Mentor spielen, sondern muss diesem auch noch dabei helfen, seinen Vater zu finden. Nicht ganz einfach, denn die einzigen Hinweise auf den mutma√ülichen Aufenthaltsort sind zahlreiche kryptische Hinweise in einem alten Atlas. Und obwohl das alles gar nicht so geplant war, entwickelt sich nach und nach eine spannungsreiche Freundschaft zwischen den ungleichen Jungs.
Ein Jugendroman, in dem es um Freundschaft geht, schwierige Familienverh√§ltnisse, Toleranz, Vergangenheitsbew√§ltigung, Liebe, Konfliktverhalten und eine anspruchsvolle Schnipseljagd, die unsere Protagonisten einmal quer durchs Land f√ľhrt. Klare Leseempfehlung.


„Yolo, der wild gewordene Pudding und Jo Zwometerzwo“
Gerlis Zillgens, ab 11 Jahren

Yolo1Die dreizehneinhalb Jahre alte Yolo hat eine ausgepr√§gte Meinung zu fast allem und verzwickt mittelstra√üenk√∂terblonde sowie extremlockigkrause Haare. Sie lebt bei ihrer Mutter in K√∂ln (einer Low-Carb-Ern√§hrungsberaterin) und besucht jedes zweite Wochenende im Monat ihren Vater in Hamburg (einen Low-Fat-Ern√§hrungsberater). Momentan schl√§gt sich Yolo mit diversen Problemen herum: ihre Mutter hat eine √§u√üerst ungesunde Einstellung zu Pizza und Nuss-Nugat-Schokolade, Gott liest zwar ihren ‚ÄěBlog f√ľr eine bessere Welt‚Äú, will jedoch seine/ihre Fehler nicht einsehen und zu allem √úberfluss wohnt Yolos ABF nun in Australien, wohin Yolo nicht ins Internat darf. Wie bittesch√∂n, soll sie es jetzt allein hinkriegen, sich an ihren Angebeteten Jo Zwometerzwo ranzumachen?! Ganz einfach: man nutze die Gelegenheit (eine Blinddarm-OP des Vaters) und beschaffe sich eine Mitfahrgelegenheit von Hamburg nach K√∂ln in die Disko ‚ÄěKrasso‚Äú. Wenn nur nicht all die Konsequenzen w√§ren, sobald die Geschichte rauskommt ‚Ķ Und wer h√§tte gedacht, dass wegen eines Hausarrestes sogar mal die Polizei vor der T√ľr steht?
Das klingt alles irgendwie schr√§g? Ist es auch. Yolo ist so wunderbar verquer und steckt derart voller verr√ľckter Ideen und alberner Ausreden, dass die n√§chste kleine Katastrophe immer gleich um die Ecke lauert. Der Schreibstil klingt ein wenig nach Tagebuch, die Wortwahl ist flapsig und frech, aber charmant. Wer jedenfalls mal wieder so richtig lachen will, liegt mit diesem M√§dels-Buch goldrichtig – gute Laune garantiert.


 

„Zerbrochener Mond“
Sally Gardner, ab 14 Jahren

ZerbrochenerMondStandish Treadwell, der Junge mit den verschiedenfarbigen Augen, ist Tr√§umer, Legastheniker – und ein Ausgesto√üener. Zusammen mit seinem Gro√üvater lebt er in einem verfallenen Haus in Zone 7, weitab von den Bezirken der Reichen. Aufgrund des Krieges sind die Dinge des t√§glichen Bedarfs und Nahrungsmittel st√§ndig knapp. Lediglich von der allgegenw√§rtigen Propaganda zur bevorstehenden Mondlandung gibt es genug, durch die das Mutterland allen anderen V√∂lkern seine technologische √úberlegenheit demonstrieren will. Als Standish den klugen, selbstbewussten Hector und dessen Familie kennenlernt, scheint sich einiges zum Besseren zu wenden. Doch direkt hinter dem Haus befindet sich ein streng geheimes Milit√§rgel√§nde, abgeschottet durch eine st√§ndig wachsende Mauer. Hector betritt das Gel√§nde auf der Suche nach einem verlorenen Fu√üball und r√ľhrt dadurch an ein Staatsgeheimnis, das f√ľr die Menschen im Land und dar√ľber hinaus alles ver√§ndern k√∂nnte. Kurz danach verschwindet er spurlos. Was ist Standish zu tun bereit, um seinen Freund wiederzufinden?
Fesselnd, aufw√ľhlend, traurig und streckenweise sogar grausam ist dieses Buch – trotz (vielleicht auch wegen?) der eher kindlichen Sprache. Einfach guter Lesestoff f√ľr alle Nachdenklichen die sich fragen: Was w√§re, wenn das Mutterland den Zweiten Weltkrieg gewonnen h√§tte? Die kurzen, nicht-linearen Kapitel verlangen volle Aufmerksamkeit, kleine Ekel-Illustrationen im Inneren haben fast Daumenkino-Charakter. Und die Story ist sowieso gut, denn es geht nicht zuletzt um Mut, Vertrauen und Zivilcourage. Deshalb: klare Leseempfehlung f√ľr Jugendliche wie Erwachsene.

 


„Mit Worten kann ich fliegen“ – „Out of my mind“
Sharon M. Draper, ab 12 Jahren

Melody ist elf Jahre alt, liebt Worte und ist mMitWortenit ihrem fotografischen Ged√§chtnis au√üergew√∂hnlich intelligent. Doch davon ahnt niemand etwas, denn f√ľr alle anderen ist sie nur das schwer behinderte, an den Rollstuhl gefesselte M√§dchen, das sich kaum bewegen oder lernen – ja noch nicht einmal sprechen kann. Mit viel Entschlossenheit und der Hilfe von Menschen, die an sie glauben, findet Melody endlich eine M√∂glichkeit, sich mitzuteilen. Trotzdem wollen einige einfach nicht zuh√∂ren.
Dieses Buch tut manchmal weh, so sehr l√§sst es einen mitf√ľhlen. Dabei bleibt der Grundton aber – wie die Protagonistin selbst – stets positiv.
Ein starkes M√§dchen. Ein ber√ľhrendes Thema. Ein fantastisches Buch. Punkt.


„Hand in Hand die Welt begreifen – Ein Bildw√∂rterbuch der Geb√§rdensprache“, ab 7 Jahren

HandInHandNoch nie mit fliegenden Fingern gesprochen? Dann wird es aber Zeit. In diesem Buch sind von A bis Z etwa 1.700 Begriffe aus dem Alltag durch gut verständliche Gebärden-Zeichnungen dargestellt. Die wimmeligen Illustrationen auf jeder Seite wecken nicht nur die Neugierde von Kindern.
Lebendiger kann Sprache kaum sein.
Wer eine verst√§ndliche Einf√ľhrung in die Geb√§rdensprache bekommen m√∂chte oder schlichtweg Freude an neuen Ausdrucksm√∂glichkeiten hat, liegt mit diesem Titel goldrichtig.
Aufschlagen, anschauen, ausprobieren.


 

„12 Things To Do before You Crash And Burn
James Proimos, ab 14 Jahren

12ThingsToDoÜber die Seiten dieses genialen Jugendbuches fliegt man förmlich. Mit seinem trockenem Humor, dem irrwitzigen Tempo und einem Schuss Weisheit unterhält es einfach verdammt gut.
Nach dem Tod von Hercules¬ī Vater wei√ü seine Mutter sich nicht anders zu helfen, als ihren Sohn w√§hrend der Ferien nach Baltimore zu Onkel Anthony zu schicken. Der ist zwar ziemlich cool, aber da Hercules sich das letzte Mal dort tierisch gelangweilt hat, bekommt er von seinem Onkel eine Liste mit 12 Dingen vorgelegt, die er w√§hrend der Ferien gef√§lligst zu erledigen habe. Ganz und gar nicht begeistert macht er sich trotzdem an die Arbeit.
Es geht um Pizza, tiefsinnige Gedanken, Jobsuche (geniales Kapitel!) und nat√ľrlich „Sch√∂ne, fremde, unerreichbare Frau“ aus dem Zug.
Am Ende der Ferien hat Herc nicht nur etwas √ľber Liebe auf den ersten Blick, sondern auch √ľber sich selbst¬†gelernt – und nebenbei das gro√üe Geheimnis seines Onkels enth√ľllt.
Fazit: kurzweilig, rasant und unbedingt lesenswert!


„Legend 2 – Schwelender Sturm“
Marie Lu, ab 14 Jahren

SchwelenderSturmIm zweiten Teil der Legend-Trilogie sind Day und June schwer angeschlagen auf der Flucht. Sie suchen Hilfe bei den Patrioten, um sich ihnen im Kampf gegen die korrupte Republik anzuschließen und Days kleinen Bruder Eden zu befreien.
Es soll eine Revolution in Gang gebracht werden, die alles ver√§ndern und die Menschen vom „gro√üen Test“ und anderen Grausamkeiten befreien soll. Von Feinden umgeben, k√∂nnen June und Day nur √ľberleben, wenn sie sich bedingungslos vertrauen – denn selbst in den Kolonien, die die Patrioten unterst√ľtzen, ist nicht alles so strahlend, wie es scheint.
Nach dem gelungenen Auftakt im ersten Band geht es noch spannender weiter. Die Story enth√§lt viele unerwartete Wendungen und die Charaktere sind vielschichtig. Dar√ľber hinaus besch√§ftigt sich die Geschichte mit Grundfragen zu Regierung, Korruption, Macht und Loyalit√§t. Das Buch entwickelt einen derartigen Sog, dass man es erst wieder aus der Hand legt, bis auch die letzte Seite umgebl√§ttert ist.

 


„Tief im Dschungel“
Antoine Guilloppé, ab 4 Jahren

TiefImDschungelNach den zwei wunderschönen Vorgängerbänden
„Bei Vollmond“ und „Die Sonne Afrikas“ folgen wir
„Tief im Dschungel“ den lautlosen Schritten eines furchtlosen J√§gers. Wer sieht und h√∂rt alles, was inmitten des undurchdringlichen Waldes geschieht? Wen respektieren und f√ľrchten die anderen Waldbewohner, wenn er den Dschungel durchstreift?
Finde es selbst heraus, denn das geduldige Umbl√§ttern der miteinander verkn√ľpften Seiten wird durch die kreativen Ausstanzungen und √§sthetischen Grafiken immer wieder aufs Neue zum Erlebnis.

 

 


„Geburtstag mit Torte“, „Picknick mit Torte“, „Die Torte ist weg!“
Thé Tjong-Khing, ab 4 Jahren

GeburtstagTorteEgal welcher der drei B√§nde rund um die Torte: diese besonderen Wimmelb√ľcher um die geklauten oder verschwundenen Leckereien sind einfach mal etwas anderes. Die Figuren sind sehr ansprechend gezeichnet und die Farben angenehm warm – niemals knallig.

Inhaltlich passiert um die Torte soviel anderes, dass es auch bei wiederholtem Blättern nicht langweilig wird:
Wer ist dieses Mal der Bösewicht?
Warum weint das Häschen?
Wo ist das elfte Entenk√ľken?

Tja. Da hilft nur eines: selbst blättern und suchen.
Viel Spaß dabei!


 


 

„Finnas Pferde“
Claudia G√ľrtler

FinnasPferdeSchon wieder ein Pferdebuch?
Ja ‚Äď aber daf√ľr ein ganz besonderes! Es geht um Tr√§ume und Stolz, Freundschaft und Verbitterung, Legenden und nat√ľrlich ‚Ķ Pferde. Vor dem Hintergrund Islands wird eine Geschichte erz√§hlt, die mit dem √ľblichen Ponyhof nichts gemein hat und sogar ein √ľberraschendes Ende bietet. Die ungew√∂hnlich vielschichtigen Charaktere von Mensch und Tier werden eindr√ľcklich geschildert und bleiben dadurch im Ged√§chtnis.
‚ÄěFinnas Pferde‚Äú ist ein modernes M√§rchen, dass die Legenden Islands stimmig mit der Realit√§t verbindet. Hauptfiguren sind das M√§chen Finna, die weise Kr√§uterfrau und Geschichtenerz√§hlerin Stefania, der sture Pferdez√ľchter Einar und dessen feuriger Hengst Garpur.
Ist Garpur das Wunderpferd, auf das Einsiedler Einar seit Jahrzehnten gehofft hat? Auch Finna wartet geduldig seit Jahren auf ihr eigenes Pferd. Wird sich ihr Wunsch erf√ľllen oder siegt falscher Stolz √ľber Vernunft? Eines ist jedenfalls klar: wenn schon ein Pferdebuch, dann dieses.


„Und morgen am Meer“
Corina Bomann

MorgenAmMeerSommer 1989 in Ostberlin. Die 15-j√§hrige Milena ist recht zufrieden: sie hat nette Freunde, eine eigenes Radio, mit dem sie coole Musik aufnimmt und recht gute Noten – auch wenn sie in der Schule immer wieder mal aneckt. Eines Tages kreuzt jedoch der 18-j√§hrige Claudius ihren Weg, ein Westberliner zu Besuch im „exotischen Osten“.¬† Diese Begegnung wirft nach und nach alles √ľber den Haufen: ihre Gef√ľhle, ihre Ansichten, lang geglaubte Tatsachen. Gemeinsam beschlie√üen sie, ans Meer zu fahren ‚Äď raus aus der DDR. Eine waghalsige Motorrad-Tour beginnt …
Zwei starke Charaktere und eine verbotene, erste Liebe kurz vorm gro√üen Umbruch ‚Äď was will man mehr? Die Geschichte wechselt zwischen der Perspektive von Milena und Claudius und betont so die unterschiedlichen Erfahrungen der Protagonisten. Ob man sich nun selbst noch an die DDR-Zeit erinnert oder nicht: der Roman ist gut geschrieben, spannend, temporeich, romantisch und erhellend. Eine klare Empfehlung.


„Die Hugis – Der neue Pullover“
Oliver Jeffers, ab 4 Jahren

Alle Hugis sind gleich: sie sehen gleich aus, denken das Gleiche, haben die gleichen Hobbies und gleichen sich generell wie ein Ei dem anderen.
Da passiert etwas Unerwartetes, das alles √§ndert. Rupert strickt sich einen h√ľbschen, orangefarbenen Pullover und tr√§gt ihn stolz spazieren. Die anderen Hugis sind zun√§chst entsetzt. Individuell sein? Auffallen? Kommt nicht in Frage! Doch als sich Ruperts bester Freund ebenfalls einen schicken Pullover strickt, wollen pl√∂tzlich alle Hugis anders sein und legen sich den gleichen Pullover zu. Als daraufhin Rupert seine Vorliebe f√ľr schr√§ge H√ľte entdeckt, ver√§ndert das wieder alles.
Mit einem Augenzwinkern erz√§hlt dieses witzige Bilderbuch vom Besonders-sein-wollen. Die schr√§gen Zeichnungen laden zum Schmunzeln ein und dr√ľcken in ihrer Schlichtheit trotzdem – oder gerade deswegen – gro√üe Emotionen aus. Ein Bilderbuch nicht nur f√ľr Kinder, sondern ebenso f√ľr Erwachsene. Denn wer von uns m√∂chte nicht auch mal auffallen?


„Sieben Prinzessinnen und jede Menge Drachen“
Christina Björk, Eva Eriksson, ab 4 Jahren

Wer hat Angst vor großen, bösen Drachen? Diese sieben außergewöhnlichen Prinzessinnen jedenfalls nicht!
Hier wird der g√§ngige Ablauf ‚ÄěDrache-entf√ľhrt-Prinzessin‚Äú mal so richtig auf den Kopf gestellt. Mal mutig, mal frech: an jedem Wochentag erlebt eine der Prinzessinnen ihre eigene spannende Geschichte. Ob feuerspeiendes Untier im Eichh√∂rnchen-Kost√ľm, Prinzessin in Drachen-Verkleidung oder Drachen-Rendezvous via Internet ‚Äď das Buch steckt voller verr√ľckter Einf√§lle.
Die Gute-Nacht-Geschichten sind wunderbar illustriert und haben genau die richtige L√§nge f√ľr die f√ľnf bis zehn Minuten vor dem Zu-Bett-Gehen.

 

 


„999 Froschgeschwister wachen auf“
Ken Kimura, Yasunari Murakami, ab 4 Jahren

Endlich ist er da, der lang ersehnte Nachfolger von ‚Äě999 Froschgeschwister ziehen um‚Äú. Kaum wird es wieder etwas w√§rmer, wachen alle kleinen Fr√∂sche auf und reiben sich verschlafen die Augen. Doch wo ist der gro√üe Bruder? Schl√§ft er etwa noch? Flugs wird er geweckt ‚Äď denn der Fr√ľhling ist da.
Und weil die Kirschbl√ľten so herrlich bl√ľhen, machen sich die Geschwister auf den Weg, um auch die anderen Tiere munter zu machen: eine Schildkr√∂te, eine Eidechse, viele kleine Marienk√§fer und ‚Äď oje! ‚Äď eine alte Bekannte: die Schlange. Was da wohl noch alles passiert?
Die frechen Fr√∂sche h√ľpfen einem wieder direkt ins Herz. Genauso goldig und einzigartig gezeichnet wie der erste Teil, macht die witzige Geschichte Lust auf den kommenden Fr√ľhling. Gr√ľn ist wieder DIE Trendfarbe der kommenden Saison.


„Wie Gro√üvater schwimmen lernte“
von V. Rohner und D. W√ľnsch, ab 4 Jahren

Das kleine M√§dchen verbringt viel Zeit mit ihrem Gro√üvater. Auch wenn er eine seltsame Angewohnheit hat: alles tut er mit ihr gemeinsam ‚Äěvielleicht zum letzten Mal‚Äú. Sie gehen zum Bahnhof und beobachten Z√ľge, auf den belebten Markt oder in den Buchladen, um nach neuen Geschichten zu st√∂bern.
Als eines sch√∂nen Tages die Sonne scheint, m√∂chte das M√§dchen schwimmen gehen. Ihr Gro√üvater jedoch ist peinlich ber√ľhrt, denn er kann gar nicht schwimmen. Doch kein Problem ‚Äď sie bringt ihm im Handumdrehen alles bei: paddeln, tauchen, prusten und planschen. Bis er schlie√ülich richtig weit aufs Meer hinaus schwimmt. Zum allerersten Mal in seinem Leben ‚Ķ
Ein wundersch√∂nes Bilderbuch √ľbers Jungsein und Altwerden, √ľber allerletzte und allererste Male ‚Äď liebevoll illustriert und warmherzig geschrieben.


„Tschick“
von Wolfgang Herrndorf, ab 13 Jahren

Lust auf einen skurrilen Road-Tripp ins Erwachsenwerden? Dann trifft „Tschick“ garantiert ins Schwarze: Vorangetrieben wird die Story vor allem durch die Verschiedenheit der zwei Hauptfiguren ‚Äď dem Durchschnittstypen Maik Klingenberg und dem Asi Andrej ‚ÄěTschick‚Äú Tschichatschow ‚Äď die w√§hrend der gro√üen Ferien zu einer Mission ‚Äěim Namen der Liebe‚Äú aufbrechen. Oder so √§hnlich. Unterwegs l√§uft nat√ľrlich nicht alles so, wie es sollte, nicht zuletzt dank des geklauten Wagens und ziemlich abgedrehter Erwachsener, denen sie auf ihrer Tour begegnen. W√§hrend sie von den einen mit Gewehr √ľber abgesperrtes Gel√§nde gejagt werden, finden die Jungs in anderen unerwartete Verb√ľndete.
Ein Roadtripp, der g√§ngige Regeln auslotet, bricht und nebenbei im soliden Durchschnittsleben mehr sozialen Sprengstoff enth√ľllt, als allen Beteiligten lieb ist. ‚ÄěTschick‚Äú ist verr√ľckt, witzig und auch ein bisschen weise ‚Äď f√ľr alle Jungen und Junggebliebenen definitiv ein Buch, das ins Regal geh√∂rt.


„Frau Hase, Herr Hund & der M√§userich Braun“
von J. Hubery und J. Bentley, ab 4 Jahren

Frau Hase ist lebendig, lustig, fr√∂hlich und verspielt. Sie h√ľpft und springt den ganzen Tag, singt und lacht dabei wie die Sonne. Einer kann seine Augen nicht von ihr wenden: M√§userich Braun. Doch leider bemerkt Frau Hase ihn einfach nicht.
Da kommt sie pl√∂tzlich auf den Gedanken, den friedlichen Herrn Hund zu foppen ‚Äď und pl√∂tzlich l√§uft alles schief. Als M√§userich Braun unerwartet zur Rettung eilt, nimmt sie ihn endlich wahr. Welchen Mut, welche Manieren dieser M√§userich beweist! So findet diese wunderbare Liebesgeschichte ein gl√ľckliches Ende.
Ein luftig-leicht illustriertes Bilderbuch f√ľr Verliebte und jene, die es werden wollen. Die poetischen Reime gehen ins Ohr und laden zum immer wieder neu lesen ein.


„Puerta Oscura ‚Äď Totenreise“
von David Lozano Garbala, ab 14 Jahren

Einmal in 100 Jahren, in der Nacht zu Allerheiligen, √∂ffnet sich die Pforte zur Unterwelt: Puerta Oscura. Auf einer Kost√ľmparty bei Freunden entdeckt Pascal durch Zufall diesen Eingang in einer alten Kleidertruhe auf dem Dachboden. So erf√§hrt er, dass er der Wanderer ist ‚Äď die einzige Person, welche den dunklen Weg beschreiten und als Verbindungsglied zwischen Lebenden und Toten vermitteln kann.
Sein Betreten der Unterwelt st√∂rt jedoch das fragile Gleichgewicht zwischen den Welten und eine b√∂se Kreatur beginnt ihr Unwesen in Paris zu treiben. Um den Wanderer aus dem Weg zu r√§umen, entf√ľhrt der Vampir das M√§dchen, das Pascal liebt. Als sie lebendig in die H√∂lle geschickt wird, kann nur er sie retten. Dabei wird er alle Hilfe ben√∂tigen, die er bekommen kann: von seinem besten Freund Dominic, einer Wahrsagerin und dem ruhelosen Geist Beatrice. W√§hrend Pascal erneut die Pfade der Toten beschreitet, bewachen seine Freunde in der wirklichen Welt die dunkle Pforte. Womit der D√§mon rechnet ‚Ķ
Ein spannender Trilogie-Auftakt, der einen ganz sch√∂n in Atem h√§lt. Bereits von der ersten Seite an h√§ngt der Leser ‚Äěam Haken‚Äú des spanischen Autors. Ein Festschmaus f√ľr alle Fans gut geschriebener Grusel-Lekt√ľre.

+ leider vergriffen +


„Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben m√ľssen“
von Katharina Grossmann Hensel, ab 3 Jahren

Was tun meine Eltern eigentlich, nachdem ich ins Bett gegangen bin? Ganz klar: sie spielen mit meinen Sachen (obwohl sie das längst nicht so gut können wie ich), feiern wilde Pyjama-Parties mit anderen Erwachsenen und besuchen die Elternschule (wo sie nicht richtig aufpassen).
Au√üerdem produzieren sie Wolken und h√§ngen die tags√ľber heruntergefallenen Bl√§tter wieder an die B√§ume. Z√ľnden meine Eltern nicht sogar abends die Sterne an? Jedenfalls haben sie eine ganze Menge zu tun ‚Äď kein Wunder, dass sie nachts so lange aufbleiben m√ľssen ‚Ķ
Dieses Buch ist fantasievoll geschrieben, wunderbar illustriert und einfach perfekt zum Vorlesen oder selbst anschauen.


„Legend ‚Äď Fallender Himmel“
von Marie Lu, ab 13 Jahren

Noch eine Dystopie, die auf der Panem-Welle mitschwimmt? Sicher ‚Äď der Zeitpunkt f√ľr den Auftakt der neuen Trilogie ‚ÄěLegend‚Äú ist gut gew√§hlt. Doch die Figuren sind interessant, ihre Ansichten, Erinnerungen und Taten derart intelligent in den Plot eingewoben, dass erst nach und nach alle Puzzle-Teile an ihren Platz fallen. Auf diese Weise entwickelt die Geschichte einen Sog, dem man sich getrost √ľberlassen kann.
Worum geht es? Flutwellen haben weite Teile der amerikanischen K√ľste √ľbersp√ľlt. Auf den Tr√ľmmern k√§mpfen die amerikanischen Republik mit den √§u√üeren Kolonien um verbliebene Ressourcen. Innerhalb des streng hierarchischen Milit√§rregimes der Republik, wird der gesellschaftliche Wert von Kindern anhand ihres geistigen und physischen Potentials bestimmt. Wer dagegen rebelliert, wird gnadenlos verfolgt.
Pl√∂tzlich steht der gesuchte Aufst√§ndler Day der hochintelligenten, milit√§risch geschulten June aus der Oberschicht gegen√ľber . Trotz ihrer Differenzen finden die beiden zusammen, denn es gilt, die Wahrheit √ľber das System zu enth√ľllen. Eine Legende entsteht ‚Ķ


„Der kleine Waldr√§uber“
von Albert Wendt

Der kleine Waldr√§uber lebt versteckt und sehr zufrieden in seinem kleinen W√§ldchen, bis er eines Tages eingefangen und in die Stadt gebracht wird. Dort kommt er in den Waldzoo, in dem das Publikum Waldbewohner sehen kann, die sich sonst versteckt halten. Der Waldr√§uber arrangiert sich mit seinen neuen Lebensbedingungen – er schlie√üt einen Vertrag mit seinem R√§uberhauptmann und ist diesem von nun an treu ergeben. Mit seinen wagemutigen Vorf√ľhrungen wird er schnell zur gr√∂√üten Attraktion des Zoos. Die Kassen klingeln. Durch Zufall wird er Zeuge, wie sein R√§uberhauptmann gedem√ľtigt wird – und sich nicht einmal dagegen wehrt. Dies √∂ffnet dem kleinen Waldr√§uber die Augen – er hat sich mit einem Vertrag an einen Feigling gebunden. Jetzt ist es f√ľr ihn an der Zeit, wieder in seine Heimat zur√ľckzukehren.


„Der rauhe Berg“
Einar Turkowski

Endlich ein neues Buch von Einar Turkowski nach „Es war finster und merkw√ľrdig still“ , „Mondblume“ und „Der Sch√§fer, der Wind, der Wolf und das Meer“ ein neues gro√üartig illustriertes Werk.

In einem Land, in dem es aus dem Boden regnet, gibt es einen unheimlichen, sagenumwobenen Berg. Dennoch traut sich einer in seine N√§he. Am Fu√ü des Berges empf√§ngt ihn ein Schild: „Sieh, wenn Du kannst.“ – Der Mann stutzt, aber er geht weiter und f√§ngt an, genauer hinzuschauen. Der Pfad f√ľhrt durch dunkles Geh√∂lz, vorbei an sonderbaren Lebewesen. Immer unwegsamer wird der Aufstieg, immer gef√§hrlicher.
Eine K√ľnstlerparabel und eine Geschichte √ľber das Wagnis, genau hinzuschauen. Keiner kann das genuiner inszenieren als Einar Turkowski, dessen Bildwelten immer das Entdecken von Details einschlie√üen, in Bildstimmungen, die minuti√∂s verdichten und zugleich unfassbar fantastische Szenen √∂ffnen.

 


 

„G√∂ttlich verdammt“
Josephine Angelini

"Göttlich verdammt"

Ich hatte die erste Katalogseite schon √ľberbl√§ttert: ach wieder so ein Biss-Zeug! Steht ja extra √ľberall dabei: ‚ÄěDer ultimative Roman f√ľr alle „Biss“- und „Panem“-Fans‚Äú ‚Äď also nix f√ľr mich.
Doch kurz vor Ende des Besuches dr√ľckt mir der Verlagsvertreter ein Leseexemplar in die Hand, mit der Bemerkung ‚ÄěG√∂ttlich verdammt‚Äú sei sprachlich sehr anspruchsvoll.
O.k. ich habs gelesen. Und ich habs tats√§chlich gern gelesen, ich konnte es ehrlich gesagt kaum aus der Hand legen. Es war sehr spannend aber ohne Gruselfaktor und mit der entsprechenden Dosis Liebe, genau das Richtige f√ľr mich.
Nachkommen griechischer Halbgötter, mit unglaublichen Kräften und Fähigkeiten ausgestattet, dazu verdammt verfeindete Scions (so nennt sich der moderne Halbgott) auf ewig zu bekämpfen, um die Unsterblichkeit und Atlantis zu erreichen.
Und mittendrin Helen, die von all dem nicht mal etwas ahnt. Eine brave Sch√ľlerin, die ihren alleinerziehenden Vater unterst√ľtzt wo sie nur kann und nun beginnt zu begreifen und nach ihrer Idendit√§t zu fragen.


 

 


„Wer versteckt sich?“
Satoru Onishi

Buchtipp: Wer versteckt sich?

Wer versteckt sich? Wer ist wer? Wer dreht sich um? Diese Fragen zu beantworten ist gar nicht so einfach! Hund, Tiger, Nilpferd, Zebra, K√§nguru, L√∂we ‚Ķ in diesem Buch stehen 18 bunte Tiere durchg√§ngig in Reih und Glied. Doch auf jeder Doppelseite ver√§ndert sich eine Kleinigkeit: Tiere verschwinden, drehen sich um, weinen oder schlafen ein. Diese Ver√§nderungen zu benennen, ist eine echte Herausforderung! In seiner Einfachheit macht Wer versteckt sich? Kindern gro√üen Spa√ü! Ganz nebenbei lernen sie verschiedene Tiere kennen, m√ľssen Farben unterscheiden, Gef√ľhlsausdr√ľcke zuordnen und z√§hlen. Ein Guck- und Suchvergn√ľgen, nach dem jeden Tag verlangt werden wird! „Dieses Buch macht nicht nur Kindern Spa√ü“ „Als ich dieses Buch zum erstenmal durchbl√§tterte mu√üte ich bei jeder Seite laut lachen.


„Kuckuck, Krake, Kakerlake“
Bibi Dumon Tak

Buchtipp: Kuckuck Krake Kakerlake

Kuckuck, Krake, Kakerlake: Das etwas andere Tierbuch