Buchtipps

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„Verdammt schönes Leben“ von Christian Klippel

ABER LEIDER LEIDER VERGRIFFEN 🙁

Verdammt schönes Buch!!!

– nicht zuletzt, weil man die meiste Zeit in der Sonne Italiens unterwegs ist 🙂

verdammtschöneslebenLieber Christian Klippel,

vielen Dank für dieses großartige Buch! Ich möchte es am liebsten gleich nochmal lesen, um wieder mit Laura, Guido und Walter auf der Vespa ans Meer zu cruisen, in der Sonne zu liegen, zu streiten, zu lieben, zu schrauben, zu singen, jede Menge Verrücktes und Verbotenes zu machen, frei zu sein und abzuheben.

Sprachliche Brillanz! Unerwartete Wendungen! Gefühl und Abenteuer! Die Zutaten für ein richtig gutes Buch!

Wann gibt es mehr davon?

Herzlich Ihre Sisu Serifee

p.s.: Wer ist eigentlich dieser Tschick?

                                                                                                                                                             

„Bis die Sterne zittern“ vom Leipziger Autor Johannes Herwig,

Absolutes Lieblingsbuch dieses Sommers!

Super schöne Sprache.

Geschichte und politische Bildung ganz nebenbei.

Ein poetisches Buch über jugendlichen Widerstand gegen das NS-Regime.

bis_die_sterne_zitternLeipzig, 1936. Sommerferien.

Hitlerjugend? Nein Danke!

Der 16-jährige Harro entscheidet sich für eine Clique Gleichgesinnter, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen.

Es folgen Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Küsse, große Liebe.

Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.

240 Seiten gebunden, 22 x  14  cm, ab 14 Jahren, Gerstenberg Verlag

                                                                                                                                                      

                                                                                                                                                                  

„Marta-Maria“
Geschichten für außergewöhnlich kluge und hochinteressante Kinder
Albert Wendt

Buchtipp: Marta Maria

Wieder ist es ein Mädchen, das Al­bert Wendt in seinem Buch »Marta­ Maria« zur Heldin macht. In elf Kurzge­schichten gerät Marta-­Maria immer von Neu­em in die Fallen ihrer eigenen Fantasie. Mei­stens gelingt es nur mit Hilfe von außen, sie daraus zu befreien. Zu ihren Rettern gehören ihr dicker Vater, Carmen Dudel. Professor Kuttelpfanne und der Zweinullsieben. Mit Witz und Verstand schafft es das Vierergespann, Marta-Maria vor Schlimmerem zu bewahren. Mal verwandelt sich das Mädchen in eine knurrige Katze, mal fliegt sie mit Carmen einfach auf und davon. In einer Geschichte begegnet Marta-Ma­ria dem unglaublichen Lümmel. Der nimmt böse Wörter in den Mund, und der Reiz ist groß, dies selbst auch einmal zu tun. Doch der Vater sorgt für Abhilfe, indem er Marta-Maria einen Müllei­mer besorgt, in den sie die Wörter hinein flüstern kann. Von der ersten Seite an schießen dem Leser die Sätze wie Kanonenkugeln um die Ohren. Wendts manchmal akrobatisch anmutende Wortkombinationen und seine humorvollen Wortspiele machen deutlich, dass die Wurzeln dieses fanta­sievollen Autors im Hörspiel und Theater liegen. Wer seinen Stil noch nicht kennt, liest sich ganz schnell ein: »Wer ein Spiel spielt, wird fröhlich. Und fröhlich sein neben dem Leid einer kleinen Frau, das ist die niederträchtigste Rüpelei.« Wendts Sprache lässt den Kindern viel Raum für eigene Interpretationen. Nicht umsonst erhielt der Leipziger Schriftsteller im letzten Jahr den österreichischen Jugendbuchpreis. … Quelle: Yvonne Strankmüller, Kreuzer Leipzig, 03_2010


„Baby-Pixies“ – ab 9 Monate

Nach langem Warten und vielen Nachfragen sind sie endlich wieder erhältlich:
die unkapputtbaren Baby-Pixis für unsere kleinsten Leser.
Die schadstofffreien Büchlein sind reiß- und wasserfest, halten also Kinderhänden und sogar größten „Speichelattacken“ stand. Momentan sind bei uns folgende Titel im Angebot:

– Meine Sachen
– Hurra, ich geh aufs Töpfchen!
– Auf dem Bauernhof
– Gute Nacht
– Mein Bauernhof
– Viele Fahrzeuge


„Unglaubliche Geschichten von ausgestorbenen Tieren“

Unglaubliche Geschichten in einem unglaublichen Buch. Tolle Illustrationen kombiniert mit Fachwissen spannend erzählt in kurzen Comics, da hilft nur selber anschauen…


 

 „Halbe Helden“
Erin Jade Lange, ab 14 Jahren

HalbeHeldenBis auf seine Mutter, die ihre Rubbellos-Gewinne lieber an die Wand hängt, statt ihm davon ein Auto zu kaufen, hat Dane eigentlich eher mittelschwere Probleme. Nur manchmal fällt es ihm schwer, seine spontan auftretenden Aggressionen unter Kontrolle zu bekommen. Eines Tages lernt er Billy Drum kennen, einen Jungen mit Downsyndrom, der sich als ziemliche Nervensäge entpuppt. Als Dane aufgrund einer Prügelei kurz vor einem Schulverweis steht, bietet ihm Billy D einen Deal an. Ehe er es sich versieht, darf Dane auf Anordnung des Direktors nicht nur Billys Mentor spielen, sondern muss diesem auch noch dabei helfen, seinen Vater zu finden. Nicht ganz einfach, denn die einzigen Hinweise auf den mutmaßlichen Aufenthaltsort sind zahlreiche kryptische Hinweise in einem alten Atlas. Und obwohl das alles gar nicht so geplant war, entwickelt sich nach und nach eine spannungsreiche Freundschaft zwischen den ungleichen Jungs.
Ein Jugendroman, in dem es um Freundschaft geht, schwierige Familienverhältnisse, Toleranz, Vergangenheitsbewältigung, Liebe, Konfliktverhalten und eine anspruchsvolle Schnipseljagd, die unsere Protagonisten einmal quer durchs Land führt. Klare Leseempfehlung.



„Zerbrochener Mond“   – Hörbuch
Sally Gardner, ab 14 Jahren

ZerbrochenerMondStandish Treadwell, der Junge mit den verschiedenfarbigen Augen, ist Träumer, Legastheniker – und ein Ausgestoßener. Zusammen mit seinem Großvater lebt er in einem verfallenen Haus in Zone 7, weitab von den Bezirken der Reichen. Aufgrund des Krieges sind die Dinge des täglichen Bedarfs und Nahrungsmittel ständig knapp. Lediglich von der allgegenwärtigen Propaganda zur bevorstehenden Mondlandung gibt es genug, durch die das Mutterland allen anderen Völkern seine technologische Überlegenheit demonstrieren will. Als Standish den klugen, selbstbewussten Hector und dessen Familie kennenlernt, scheint sich einiges zum Besseren zu wenden. Doch direkt hinter dem Haus befindet sich ein streng geheimes Militärgelände, abgeschottet durch eine ständig wachsende Mauer. Hector betritt das Gelände auf der Suche nach einem verlorenen Fußball und rührt dadurch an ein Staatsgeheimnis, das für die Menschen im Land und darüber hinaus alles verändern könnte. Kurz danach verschwindet er spurlos. Was ist Standish zu tun bereit, um seinen Freund wiederzufinden?
Fesselnd, aufwühlend, traurig und streckenweise sogar grausam ist dieses Buch – trotz (vielleicht auch wegen?) der eher kindlichen Sprache. Einfach guter Lesestoff für alle Nachdenklichen die sich fragen: Was wäre, wenn das Mutterland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Die kurzen, nicht-linearen Kapitel verlangen volle Aufmerksamkeit, kleine Ekel-Illustrationen im Inneren haben fast Daumenkino-Charakter. Und die Story ist sowieso gut, denn es geht nicht zuletzt um Mut, Vertrauen und Zivilcourage. Deshalb: klare Leseempfehlung für Jugendliche wie Erwachsene.



„Hand in Hand die Welt begreifen – Ein Bildwörterbuch der Gebärdensprache“, ab 7 Jahren

HandInHandNoch nie mit fliegenden Fingern gesprochen? Dann wird es aber Zeit. In diesem Buch sind von A bis Z etwa 1.700 Begriffe aus dem Alltag durch gut verständliche Gebärden-Zeichnungen dargestellt. Die wimmeligen Illustrationen auf jeder Seite wecken nicht nur die Neugierde von Kindern.
Lebendiger kann Sprache kaum sein.
Wer eine verständliche Einführung in die Gebärdensprache bekommen möchte oder schlichtweg Freude an neuen Ausdrucksmöglichkeiten hat, liegt mit diesem Titel goldrichtig.
Aufschlagen, anschauen, ausprobieren.



„Geburtstag mit Torte“, „Picknick mit Torte“, „Die Torte ist weg!“
Thé Tjong-Khing, ab 4 Jahren

GeburtstagTorteEgal welcher der drei Bände rund um die Torte: diese besonderen Wimmelbücher um die geklauten oder verschwundenen Leckereien sind einfach mal etwas anderes. Die Figuren sind sehr ansprechend gezeichnet und die Farben angenehm warm – niemals knallig.

Inhaltlich passiert um die Torte soviel anderes, dass es auch bei wiederholtem Blättern nicht langweilig wird:
Wer ist dieses Mal der Bösewicht?
Warum weint das Häschen?
Wo ist das elfte Entenküken?

Tja. Da hilft nur eines: selbst blättern und suchen.
Viel Spaß dabei!



„Wie Großvater schwimmen lernte“

von V. Rohner und D. Wünsch, ab 4 Jahren

Das kleine Mädchen verbringt viel Zeit mit ihrem Großvater. Auch wenn er eine seltsame Angewohnheit hat: alles tut er mit ihr gemeinsam „vielleicht zum letzten Mal“. Sie gehen zum Bahnhof und beobachten Züge, auf den belebten Markt oder in den Buchladen, um nach neuen Geschichten zu stöbern.
Als eines schönen Tages die Sonne scheint, möchte das Mädchen schwimmen gehen. Ihr Großvater jedoch ist peinlich berührt, denn er kann gar nicht schwimmen. Doch kein Problem – sie bringt ihm im Handumdrehen alles bei: paddeln, tauchen, prusten und planschen. Bis er schließlich richtig weit aufs Meer hinaus schwimmt. Zum allerersten Mal in seinem Leben …
Ein wunderschönes Bilderbuch übers Jungsein und Altwerden, über allerletzte und allererste Male – liebevoll illustriert und warmherzig geschrieben.


„Tschick“
von Wolfgang Herrndorf, ab 13 Jahren

Lust auf einen skurrilen Road-Tripp ins Erwachsenwerden? Dann trifft „Tschick“ garantiert ins Schwarze: Vorangetrieben wird die Story vor allem durch die Verschiedenheit der zwei Hauptfiguren – dem Durchschnittstypen Maik Klingenberg und dem Asi Andrej „Tschick“ Tschichatschow – die während der großen Ferien zu einer Mission „im Namen der Liebe“ aufbrechen. Oder so ähnlich. Unterwegs läuft natürlich nicht alles so, wie es sollte, nicht zuletzt dank des geklauten Wagens und ziemlich abgedrehter Erwachsener, denen sie auf ihrer Tour begegnen. Während sie von den einen mit Gewehr über abgesperrtes Gelände gejagt werden, finden die Jungs in anderen unerwartete Verbündete.
Ein Roadtripp, der gängige Regeln auslotet, bricht und nebenbei im soliden Durchschnittsleben mehr sozialen Sprengstoff enthüllt, als allen Beteiligten lieb ist. „Tschick“ ist verrückt, witzig und auch ein bisschen weise – für alle Jungen und Junggebliebenen definitiv ein Buch, das ins Regal gehört.



„Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben müssen“
von Katharina Grossmann Hensel, ab 3 Jahren

Was tun meine Eltern eigentlich, nachdem ich ins Bett gegangen bin? Ganz klar: sie spielen mit meinen Sachen (obwohl sie das längst nicht so gut können wie ich), feiern wilde Pyjama-Parties mit anderen Erwachsenen und besuchen die Elternschule (wo sie nicht richtig aufpassen).
Außerdem produzieren sie Wolken und hängen die tagsüber heruntergefallenen Blätter wieder an die Bäume. Zünden meine Eltern nicht sogar abends die Sterne an? Jedenfalls haben sie eine ganze Menge zu tun – kein Wunder, dass sie nachts so lange aufbleiben müssen …
Dieses Buch ist fantasievoll geschrieben, wunderbar illustriert und einfach perfekt zum Vorlesen oder selbst anschauen.


„Der kleine Waldräuber“
von Albert Wendt

Der kleine Waldräuber lebt versteckt und sehr zufrieden in seinem kleinen Wäldchen, bis er eines Tages eingefangen und in die Stadt gebracht wird. Dort kommt er in den Waldzoo, in dem das Publikum Waldbewohner sehen kann, die sich sonst versteckt halten. Der Waldräuber arrangiert sich mit seinen neuen Lebensbedingungen – er schließt einen Vertrag mit seinem Räuberhauptmann und ist diesem von nun an treu ergeben. Mit seinen wagemutigen Vorführungen wird er schnell zur größten Attraktion des Zoos. Die Kassen klingeln. Durch Zufall wird er Zeuge, wie sein Räuberhauptmann gedemütigt wird – und sich nicht einmal dagegen wehrt. Dies öffnet dem kleinen Waldräuber die Augen – er hat sich mit einem Vertrag an einen Feigling gebunden. Jetzt ist es für ihn an der Zeit, wieder in seine Heimat zurückzukehren.


„Der rauhe Berg“
Einar Turkowski

Endlich ein neues Buch von Einar Turkowski nach „Es war finster und merkwürdig still“ , „Mondblume“ und „Der Schäfer, der Wind, der Wolf und das Meer“ ein neues großartig illustriertes Werk.

In einem Land, in dem es aus dem Boden regnet, gibt es einen unheimlichen, sagenumwobenen Berg. Dennoch traut sich einer in seine Nähe. Am Fuß des Berges empfängt ihn ein Schild: „Sieh, wenn Du kannst.“ – Der Mann stutzt, aber er geht weiter und fängt an, genauer hinzuschauen. Der Pfad führt durch dunkles Gehölz, vorbei an sonderbaren Lebewesen. Immer unwegsamer wird der Aufstieg, immer gefährlicher.
Eine Künstlerparabel und eine Geschichte über das Wagnis, genau hinzuschauen. Keiner kann das genuiner inszenieren als Einar Turkowski, dessen Bildwelten immer das Entdecken von Details einschließen, in Bildstimmungen, die minutiös verdichten und zugleich unfassbar fantastische Szenen öffnen.


„Wer versteckt sich?“

Satoru Onishi

Buchtipp: Wer versteckt sich?

Wer versteckt sich? Wer ist wer? Wer dreht sich um? Diese Fragen zu beantworten ist gar nicht so einfach! Hund, Tiger, Nilpferd, Zebra, Känguru, Löwe … in diesem Buch stehen 18 bunte Tiere durchgängig in Reih und Glied. Doch auf jeder Doppelseite verändert sich eine Kleinigkeit: Tiere verschwinden, drehen sich um, weinen oder schlafen ein. Diese Veränderungen zu benennen, ist eine echte Herausforderung! In seiner Einfachheit macht Wer versteckt sich? Kindern großen Spaß! Ganz nebenbei lernen sie verschiedene Tiere kennen, müssen Farben unterscheiden, Gefühlsausdrücke zuordnen und zählen. Ein Guck- und Suchvergnügen, nach dem jeden Tag verlangt werden wird! „Dieses Buch macht nicht nur Kindern Spaß“ „Als ich dieses Buch zum erstenmal durchblätterte mußte ich bei jeder Seite laut lachen.